Köpke berichtet 1987 von einem erfolgreichen Brutversuch im Jahr 1985, den zwei Halsbandsittiche im Schloßpark von Heessen unweit von Hamm unternahmen. Beobachtungshinweise von bis zu 3 Vögeln liegen für die Jahre 1983-1986. Beide Elterntiere waren mit einem Metallring gekennzeichnet also Gefangenschaftsflüchtlinge. Die Beobachtungen der von diesen Vögeln gefressenen Nahrungspflanzen ist recht interessant. Neben zu erwartenden Arten wie Feldahorn (Früchte) Acer campestre , Hybridpappel (Knospen) Populus sp. , Hainbuche (Knospen) Carpinus betulus Esche (Blütenknospen) Fraxinus excelsior , Obst wie Apfel, Kirschen, Pflaumen und unreife Birnen steht eher ungewöhnliche Nahrung wie Schwarze Johannisbeeren und Grassamen u.a. Weiches Honiggras Holcus mollis . Um die letzt genannten Futtersorten zu fressen mußten die Tiere relativ bodennah agieren. Auch auf das Verhalten wurde hier geachtet. Das Pärchen verteidigte seine Bruthöhle gegen Dohlen und Eichhörnchen, sei aber Dohlen unterlegen gewesen. |